Agile Coaching Modul World Café

Wissen teilen und Handlungsmöglichkeiten schaffen

Alle Menschen an einen Tisch bringen und verstehen was sie zu bestimmten/ausgewählten Themen denken. Das beugt "Flurfunk" vor, verhindert Demotivation und lässt alle an einem Strang ziehen. Das Worldcafé ist ein brillante Methode dazu.

Das World Café ist eine Methode der Gruppeninteraktion, die sich auf Gespräche konzentriert. Ein Café-Konversation ist ein kreativer Prozess, um einen kollaborativen Dialog zu führen, Wissen zu teilen und Handlungsmöglichkeiten in Gruppen aller Größen zu schaffen. Die Umgebung ist wie ein Café eingerichtet, mit vier belegten Tischen mit Erfrischungen. Die Leute sitzen zu viert an einem Tisch und halten eine Reihe von Gesprächsrunden von 20 bis 45 Minuten über eine oder mehrere Fragen ab, die für sie persönlich von Bedeutung sind. Am Ende jeder Runde bleibt eine Person an jedem Tisch als Gastgeber zurück, während die anderen drei zu einem der anderen Tische wechslen. Die Gastgeber heißen Neulinge an ihren Tischen willkommen und teilen die Essenz der Konversation dieses Tisches. Die Neuankömmlinge beziehen sich auf alle Gespräche, die sie tragen - und dann setzt sich die Konversation fort und vertieft sich im Verlauf der neuen Runde.

Worldcafé
Wer sind wir und was meinen wir?

Wann man ein Worldcafe einsetzt

  • Erfahrungsaustausch
  • Austausch von Projektergebnissen
  • Problemlösung
  • Planung

Wie man ein Worldcafe durchführt

  • Platzieren Sie vier oder fünf Personen an kleinen Tischen im Cafe-Stil

  • Planen Sie aufeinander aufbauende (in der Regel drei) Gesprächsrunden von jeweils ca. 20-30 Minuten.

  • Ermutigen Sie sowohl die Tisch-Gastgeber als auch die Mitglieder, auf ihre Tischdecken Ideen zu schreiben oder zu zeichnen oder wichtige Ideen auf großen Karteikarten in der Mitte der Gruppe zu notieren.

  • Nach der ersten Gesprächsrunde bitten Sie eine Person als Gastgeber am Tisch zu bleiben, während die anderen als Reisende oder "Botschafter" dienen. Die Reisenden tragen wichtige Ideen, Themen und Fragen in ihre neuen Gespräche hinein.

  • Bitten Sie den Gastgeber des Tisches, die neuen Gäste willkommen zu heißen und teilen Sie kurz die wichtigsten Ideen, Themen und Fragen des ersten Gesprächs mit. Ermutigen Sie die Gäste, Ideen aus früheren Tischgesprächen zu verknüpfen und miteinander zu verbinden, aufmerksam zuzuhören und sich gegenseitig zu unterstützen.

  • Durch die Möglichkeit, sich an mehreren Gesprächsrunden zu beteiligen, beginnen sich Ideen, Fragen und Themen zu verbinden. Am Ende der zweiten Runde werden alle Tische oder Konversationscluster im Raum mit den Einsichten früherer Gespräche befruchtet.

  • In der dritten Gesprächsrunde können die Leute zu ihren ursprünglichen zurückkehren, um ihre Erkennnisse zu synthetisieren, oder sie können weiter zu neuen Tischen geh und den gleichen oder einen neuen Wirt am Tisch lassen. Manchmal stellt sich für die dritte Gesprächsrunde eine neue Frage, die die Exploration vertiefen kann.

  • Eröffnen Sie nach mehreren Gesprächsrunden eine Phase des Teilens von Entdeckungen und Einsichten in einem ganzen Gruppengespräch. In diesen Gesprächen im Stil der Stadtbesprechung können Muster identifiziert werden, kollektives Wissen wächst und Handlungsmöglichkeiten entstehen.

Tipps & Tricks

Denken Sie sehr genau über die Frage nach, mit der Sie die Gespräche im Café eröffnen. Wie bei vielen Interaktionsmethoden steht die Frage im Mittelpunkt der Interaktion. Sie muss klar und verständlich und allen Teilnehmern wichtig sein, denn im World Cafe geht es um Gespräche, die wichtig sind. Wenn es nicht wichtig ist, tun Sie es nicht.

Lassen Sie sich nicht von jemandem überreden, große Tische mit Gruppen über 6 Personen zu besetzen. WorldCafés funktionieren in Konversationsgrößen von 4-6 Personen. Wenn Sie darüber hinaus gehen, bewegst du dich zurück zum Sprechen und weniger Chance für alle, zu sprechen und gehört zu werden.

Wenn also eine Einrichtung nur große runde oder rechteckige Tische hat, lassen Sie die Tische weg, stellen Sie einfach Stühle zusammen und legen das Flipchart-Papier und die Stifte auf den Boden in der Mitte. Oder wenn es kulturell akzeptabel und körperlich bequem ist, können die Teilnehmer auch auf dem Boden sitzen. Dabei ist aber die Intimität der kleinen Gruppe ist kritisch zu prüfen.

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