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Die Content Marketing-Trends der CMCX 2018

Mit Audi zum Mond geflogen, mit den Noobtown Monkeys in den Clinch gegangen und mit Bahlsen am Pickup geknuspert – die Content Marketing Conference & Exposition 2018 hat wieder mal ein unglaublich breites Spektrum an Stories aufgefahren. Und ich durfte auch dieses Jahr wieder mit dabei sein.

Masse statt Qualität und Qualität statt Masse. Beide Trends waren auf der CMCX zu beobachten. Auf der einen Seite werden die Geschichten immer aufwendiger produziert. Diese Kampagnen führen dann zu zeitlich überschaubaren Peaks in der Wahrnehmung, zahlen aber langfristig genauso auf die Marke ein, wie ein weniger aufwendig generiertes Grundrauschen, bei dem anstatt der aufwendigen Kampagnen fast täglich relevanter Content ausgespielt wird.

Letzteres erfordert eine enge und schnelle Kommunikation zwischen Agentur, Marketing, Vertrieb und Legal Department. So gibt es bei Pickup, dem Keks von Bahlsen, Whatsapp-Gruppen, in denen von der Idee über die Produktion bis zur Ausspielung gerade mal 3 Stunden vergehen. So lassen sich auch tagesaktuelle News in Kampagnen verbauen, die bei längeren Produktionszeiten wirkungslos verpuffen würden.

Marketing als SinglePlayer?

Auch wenn es Content MARKETING heißt ist die Entwicklung von Strategien, die Definition der Themen, die Produktion von Inhalten und die Streuung über die vielen Kanäle niemals nur alleinige Sache der Marketingabteilung. Alle im Unternehmen sind gefragt, wenn sie Lust dazu haben und sich einbringen möchten. Dem Marketing obliegt dabei primär die Aufgabe, die Maßnahmen auf Spur zu halten, damit sie auch ja auf die strategischen Vorgaben und das Ziel der Aktion einzahlen.

Unwort der Messe

Es zog wie ein roter Faden durch alle Präsentationen, denn jeder legte großen Wert darauf, mit seiner Kampagne und überhaupt absolut authentisch zu sein. „Authentizität“ war dann auch am Ende das absolute Buzzword, weil es a) einfach total schwer auszusprechen ist und b) eine Selbstverständlichkeit sein sollte, wenn man bei der Zielgruppe dauerhaft punkten will – sei es als große Marke oder als Influenzer. 

Apropos Influenzer: Intermate hatte mit Gong Bao und John Youk zwei YouTuber auf die Stage geschickt, die auf sympathische Weise erklärt haben, wie sie mit Produktwerbung umgehen. „Unterschwellig“ funktioniert nämlich nicht mehr. Deswegen werden Insta-Stories mit Productplacement ganz klar und deutlich als Werbung gekennzeichnet – und das kommt bei der Zielgruppe bestens an.

Die Sache mit dem Bauchgefühl

Nein, dafür ist kein Platz. Es wird ALLES gemessen. Vor der Maßnahme wird genau geschaut, wen ich überhaupt mit welcher Idee und auf welchem Kanal erreichen kann. Big Data war deswegen genauso Thema wie die zukünftige Relevanz der Channel. Google hat seit diesem Jahr die Nase wieder vor Facebook und Co, so dass Content Marketing ohne SEO gar nicht mehr denkbar ist. Google mag gute Geschichten, die ich auf meinen eigenen Seiten erzähle. Owned Media und User Engagement sind hier die Stichworte, denn je länger ich es schaffe, meine Zielgruppe für meine eigenen Inhalt zu begeistern, desto mehr honoriert dieses Google.

Strategien und Ziele entwickeln mit sitegeist

Jede Content Marketing-Maßnahme braucht einen belastbaren strategischen Unterbau. Gern erarbeiten wir diesen Unterbau mit Ihnen gemeinsam. Wir nehmen Ihnen die Betriebsbrille ab, hinterfragen bisherige Vorgehensweisen, identifizieren Themen, die Ihre Zielgruppe wirklich interessieren, um am Ende einen Maßnahmenkatalog zu entwickeln, mit dem Sie Ihre Nutzer auch heute noch wirksam erreichen können.

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